Wie
lebt man eigentlich seinen Traum?
Viele Menschen haben mir gerade in den letzten Jahren diese Frage
gestellt, da sich für mich einiges sehr positiv in meinem Leben
geändert hat. An dieser Stelle möchte ich gerne versuchen,
auch Dir ein wenig näher zu bringen, dass es gar nicht so schwierig
ist, seine Träume zu leben.
Der wichtigste Punkt in meinen Augen, um einen Traum auch (er-)leben
zu können, ist so einfach, dass er oftmals schon wieder übersehen
wird: Weißt Du Deinen Traum überhaupt? Wenn ja, so wirst
Du sicher bereits Wege gefunden haben, um ihm zumindest näher
zu kommen - falls aber nicht, so stelle Dir bitte kurz das folgende
Beispiel vor: Du steigst in einen Zug - einen ganz normalen Zug,
nur dass dieser Dich an Dein Traumziel bringen soll. Der Zug fährt
an, Du freust Dich - und plötzlich kommt der Schaffner und
fragt Dich, wo Du überhaupt hin willst. Als Antwort weißt
Du lediglich "dorthin, wo es schön ist" - was denkst
Du, wird der Schaffner mit Dir machen? Wie soll er Dir eine Fahrkarte
ausstellen?
Mit dem Leben selbst ist es ganz genauso - Du selbst und niemand
anders bestimmt, wo Du hin möchtest - und damit auch, ob Du
überhaupt Chancen hast, dort anzukommen. Viele von uns versuchen
gar nicht einmal, die einfachsten Strecken des Lebens zurück
zu legen - aus Angst davor, nicht anzukommen. Also setze Dich im
ersten Schritt einfach einmal hin und überlege Dir, was Du
vom Leben erwartest. Schreibe es so genau als möglich auf -
damit Du etwas in der Hand hast, wenn die Hindernisse auf dem Weg
dorthin erscheinen, die Berge und Täler Deines Lebens den Weg
unübersichtlich machen. Schreib das Drehbuch Deines eigenen
Lebens - schreibe auf, wer die Hauptdarsteller sein sollen, wo und
wie sie wohnen sollen - und was sie tun sollen. Und dann übernimm
die Verantwortung als Regisseur, dass dieses Drehbuch auch "verfilmt"
wird.
Natürlich gibt es immer Hindernisse - natürlich ist es
nicht möglich, innerhalb von zwei Tagen zum Millionär
zu werden (es sei denn, Du gewinnst im Lotto oder "der Onkel
aus Amerika" vermacht Dir eine dementsprechende Erbschaft).
Ein weiser Mensch hat einmal gesagt: "Wer kämpft, kann
natürlich verlieren. Aber wer nicht kämpft, der hat bereits
verloren ...." - bist Du bereit, für Deinen Traum zu kämpfen?
Im Leben wird Dir nichts geschenkt - für alles musst Du einen
Preis bezahlen.
Die Frage ist nicht, wie andere darüber denken, sondern die
Frage ist - was ist Dir das Erreichen Deines Traums wert? Ist es
Dir wert, dass Du einige Zeit Deines Lebens in Bereiche investierst,
die andere nicht oder nicht so sehr interessieren? Ist es Dir wert,
Dich - zumindest eine Zeit lang - mit nahezu jedem Gedanken mit
dem zu beschäftigen, was Dich Deinem Traum nahe bringt und
Dir hilft, den Weg zu beschreiten? Du sollst ja nicht gleich Deinen
Freundeskreis vor den Kopf stoßen oder gar verlassen - aber
helfen Dir Deine Freunde dabei, das vom Leben zu erhalten, was Du
Dir erwartest?
Lass Dir diese Gedanken einmal durch den Kopf gehen - es macht
überhaupt nichts, wenn Du danach zum Schluss kommst, dass Dein
Traum den Aufwand dafür gar nicht wert ist - dann weißt
Du wenigstens, dass es nicht an "anderen" liegt, sondern
nur an Dir selbst - und das hilft Dir schließlich auch ein
wenig dabei, es zu akzeptieren und damit glücklicher zu sein.
Aber wenn Du mehr tun willst - wenn Du Deinen Traum wirklich leben
und erleben willst, dann suche nach Möglichkeiten, die Dich
dabei ein wenig unterstützen können. Ich bin mir sicher,
dass Du den richtigen Weg für Dich findest - so wie ich anfange
für mich den richtigen Weg zu finden und zu gehen....
Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Dich dieser Text ein wenig
zum Nachdenken angeregt hat - und dass Du dadurch vielleicht auch
in Deinem Leben dem ein wenig näher kommst, was Du Dir erträumst.
Einen Satz möchte ich gerne zum Schluss noch schreiben - einen
Satz, den ich inzwischen selbst bereits mehrfach erlebt habe:
"Lass Dir von Deinen Freunden,
Verwandten und Bekannten nicht den Mut nehmen, Deine Träume
zu träumen & zu Leben - denn wenn Du das kannst, kannst
Du auch alles andere".
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